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© Nationaal Museum van Wereldculturen, Niederlande

Figur eines Ningyo, des „menschlichen Fisches“  - Japan 1800-1823

Kartographen und Schriftsteller illustrierten ihre Werke oft mit Bildern von Seeungeheuern und fantastischen Kreaturen, die angeblich Seeleuten erscheinen oder sie sogar angreifen. Sogar Kolumbus behauptete, drei Meerjungfrauen gesehen zu haben, „nicht so hübsch, wie sie abgebildet werden“. Noch im 19. Jahrhundert wurden japanische „Meerjungfrauen“ in Kuriositätenkabinetten und Museen in Europa und Amerika präsentiert. In der japanischen Kultur wurden den Ningyo mystische Fähigkeiten zugeschrieben. Pappmaché und Baumwolle um einen Holzrahmen, ergänzt durch (Rinder-)Darm, menschliches Haar, Teile von Haifischkiefern und Fischhaut.